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BürgerMut

Gepostet am Jan 30, 2014

Unser bürgerschaftliches Engagement lässt sich nicht auf die Kulturarbeit reduzieren. Wir stehen für eine offene demokratische Gesellschaft und sind den Grundwerten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität verpflichtet.

 

Ausstellung Sonderzüge in den Tod (2010)

Die Wanderausstellung der Deutschen Bahn AG beleuchtet die „fahrplanmäßige“ Durchführung der Deportationen, mit denen etwa drei Millionen Menschen in die NS-Vernichtungsstätten transportiert wurden und erinnert in Zeitzeugeninterviews an das unermessliche Leid der Opfer. Erstmals wurde eine bürgerschaftliche Initiative mit der Organisation betraut. Das Begleitprogramm bot eine Eröffnungsveranstaltung mit Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde, Dr. Susanne Kill, DB AG-Konzerngeschichte, Dr. Ulrike Schrader, Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal und als Ehrengast Frau Tamar Dreifuss, die als Kind den Holocaust in Osteuropa überlebte. Weiterhin ein Konzert zum 65. Jahrestag des Kriegsendes, sowie zwei Vorträge mit Wuppertaler Bezug und einen Filmabend.

24 Schulklassen nahmen das Angebot einer kostenlosen Führung mit Wuppertaler Bezügen an. 2000 Besucher innerhalb von 2 Wochen machten die Ausstellung zu einem ungewöhnlichen Erfolg.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“. Mit freundlicher Unterstützung von: Wuppertaler Initiative für Demokratie & Toleranz e.V., Bezirksvertretung Vohwinkel, Stadtteilservice Vohwinkel, Ver.Di, Begegnungsstätte Alte Synagoge, DB AG, Chöre im Westen

 

Filmfestival ÜberMut (2011)

Als Stadtkoordinator des Filmfestivals der Aktion Mensch waren wir verantwortlich ein thematisch passendes Begleitprogramm zu organisieren, sowie Initiativen, Vereine und Verbände als Filmpartner zu gewinnen. Die 10 Veranstaltungen fanden im Cinemaxx und im BürgerBahnhof statt. Im Mittelpunkt der ungewöhnlichen Dokumentarfilme standen Menschen, die sich leidenschaftlich für Ihren Traum von Veränderung einsetzen. Sie überzeugten durch Begeisterung, Hingabe und Zuversicht.

Das Begleitprogramm besorgten der Chor der Lebenshilfe Wuppertal, die Remscheider Band Elektra und das Wuppertaler Akkordeonorchester. Als Referenten beteiligten sich die Regisseurin Ilona Ziok, der Autor Gerold Theobald und Palästina-Experte Wail Abdel-Khani.
Ein großer Dank geht an die beteiligten Filmpartner: Autismus Rhein-Wupper e.V., Lebenshilfe Wuppertal e.V., Troxler-Haus gGmbH, Wuppertaler Initiative für Demokratie & Toleranz e.V., VVN/BdA, Frauen helfen Frauen e.V., Frauenberatung Wuppertal e.V., Unternehmen Zündfunke e.V., DRK-Jugendrotkreuz, AK Palästina NRW e.V., Amnesty International, Greenpeace, Caritas, Diakonie, Projekt 50 e.V., Meine Stunde für Wuppertal, Unicef, Blinden und Sehbehindertenverein Wuppertal e.V.

 

Multiplikatorentreffen (2011)

„Rechts, oder was?“ informierte Multiplikatoren aus Schule & Jugendarbeit, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Entwicklungen der rechtsextremen Szene . Eingeladen hatte die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.. Oberbürgermeister Peter Jung sprach ein Grußwort. Es moderierte Stefan Seitz von der Wuppertaler Rundschau.

 

Zeitzeugengespräch (2011)
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus verfolgten über 80 Zuhörer die bittere Lebens- und Leidensgeschichte von Paul Brune: Er wurde 1943 als Achtjähriger in eine Tötungsstation der „Kindereuthanasie“ eingewiesen. Mit Glück überlebte Brune die Massenmorde der NS-Psychiatrie, doch die Stigmatisierung, „lebensunwert“ zu sein, wurde er nie mehr los
Kooperation mit VVN-BdA, Tacheles, AntifaCafe und ASTA der Universität Wuppertal.

 

Bürgerplattform (2010)

35 Vertreter bürgerschaftlich engagierter Vereine und Initiativen tauschten sich über die Gründung einer gemeinsam operierenden Bürgerplattform aus. Prof. Leo Penta (Leiter des Deutschen Instituts für Community Organizing, Berlin) erläuterte exemplarisch, wie eine Bürgerplattform die Entwicklung des Projekts BürgerBahnhof systematisch umsetzen würde.

 

Bürgerhaushalt (2013)
Die Vohwinkler Stadtteilinitiative “Wir tun was” und das Kompetenznetz Bürgerhaushalt hatten den Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig zur Bürgerversammlung eingeladen. Dieser scheute keine klaren Worte: Er sehe keine Möglichkeit, weitere Mehrkosten und Mindereinnahmen aus dem Kommunalhaushalt aufzufangen. Früher oder später müsse ein Altschuldenfonds beim Bund einen wesentlichen Teil dieser Schulden übernehmen.