Navigation+

KunstStation

Räume zur Verfügung stellen, Menschen einladen, Kunst zeigen.

Die KunstStation in der ehemaligen Expressgutabfertigung im Bahnhof Vohwinkel ist ein nicht-kommerzieller Projektraum für gegenwärtige künstlerische Positionen. Das ehrenamtlich arbeitende Kuratorenteam Eckehard und Tine Lowisch entwickelt hier seit dem Sommer 2014 ein Konzept weiter, das bereits im Februar 2009 von der Grafikerin Ulla Schenkel und der Fotografin Ute Klophaus angeregt worden war.

Die Kunststation hat sich in kürzester Zeit zu einer zentralen Plattform der Kulturszene Wuppertals mit Wirkung ins Rheinland, ins Ruhrgebiet und natürlich ins eigene Quartier etabliert.

 

Kommende Ausstellung: 2. – 24. September 2017

Der Detroit Faktor

Vom Unort zum Ort. Das ambitionierte Ausstellungsprojekt nimmt sich die Analyse eines laufenden Transformationsprozesses zum Thema. Der Bahnhof wandelt sich aktuell durch privates ehrenamtliches Engagement von einem anonymen, tristen Transitraum, der von Leerstand und Vandalismus geprägt war, zu einem Ort mit erlebbarem kulturellem Wert. In Form einer Synthese unterschiedlicher Kunstformen soll dieses Phänomen offengelegt werden. Das 5Nischenprojekt des Bildhauers Eckehard Lowisch auf dem Bahnhofsvorplatz wird als Beispiel für eine prozessuale, suburbane Intervention im öffentlichen Raum befragt, begleitet und sichtbar macht und begibt sich in einen Diskurs mit Künstlerkollegen: Kollektiv RaumZeitPiraten / Andreas M.Wiese / Michael Baudenbacher / Oliver Gather / Heinrich Weid / Andreas Steffen / Max Christian Graeff / Michael Zeller

Geöffnet: Samstag & Sonntag 14-17 Uhr.

Sonderöffnung zur KULTURTRASSE 2017 am 2. September von 16-24 Uhr.

 

 

Weitere Ausstellungen sind bereits geplant. Wer die KunstStation unterstützen möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Unsere bisherigen Ausstellungen:

 

Slider_KunstStation_LOGO
KunstStation_Lowisch_Foto Kopka_ (01) Kopie
KS_Slider_ 02
Eröffnung_ Maury 01
KunstStation Slider_Vernissage Weid
KS_Slider_06
Slider_KunstStation_1409
KS_Slider_ 03
KS_Slider_ 04
Slider_KunstStation_1410
KunstStation Slider_Besucher Weid
KS_Slider_ 05
KS_Lichtdirigat 02
Slider_KunstStation_1411
Feld_KunstStation_Foto
KunstStation Slider_Plakat Weid
KS_Slider_07
KS_BBK_ 02

 

Peter KlassenDawn Chorus  (10. – 25. Juni 2017)

„Dawn Chorus ist ein Malerei-Projekt, das sich einerseits an meine jahrzehntelange Freundschaft mit Hans Reichel anschließt, andererseits durch meine persönliche Methode der intermedialen Collagen entwickelt hat.  So doppeldeutig wie der „Morgenchor“ sein kann, wird die Ausstellung durch eine Klanginstallation mit meiner Musik erweitert.“

1951 geboren in Hagen / 1968-73 Studium Visuelle Kommunikation, Gesamthochschule Wuppertal / seit 1980 intermediale Aktionen, Performances, Malerei, Ausstellungen, Installationen

 

Kunst-Advent 2016

An den vier Adventssonntagen fand in der KunstStation jeweils von 15-18 Uhr ein „konstruktivkollektives Kaffeetrinken“ statt.

Performances. Livemusik. Kurzfilme. Gespräche. Kuchen.

 

Ralf HaunStadt  (04.September. – 09.Oktober 2016)

Analoge Fotografie

Der Wuppertaler Fotograf Ralf Haun ist die lokale Entdeckung der analogen Fotografie. Blickwinkel, die wir alle vor Augen haben, macht dieser Ausnahmekünstler erst wirklich sichtbar. Perspektiven die überraschen, Momente die berühren, Einblicke die unsere Wahrnehmung vertiefen. Mit der puren Technik der analogen Fotografie offenbart Ralf Haun uns das Wesentliche und hinterfragt so eine kulturelle Praxis elektronischer Bildvortäuschungen, die einen unaufhaltsamen Wahrnehmungsschwund erzeugen.
Ralf Haun lebt und arbeitet in Wuppertal.

 

Stefan Zöllnersynestheticon  (05. Juni. – 03. Juli. 2016)

Multimedia-Installation

Die Inszenierung von synestheticon ist ein oszillierndes Zusammenspiel von künstlerischen Medien: Explosionszeichnungen, Projektionen, Apparate mit unbekannten Funktionen, Licht- und Schattenspiele, tieffrequente Töne. Die bereits in der Romantik idealisierte universale Wahrnehmung ist der Schlüssel zu Zöllners Werk. Ästhesie bezeichnet das Empfindungsvermögen und der davon abgeleitete Begriff der Synästhesie eine Überlagerung oder Vermischung der Sinne.

Stefan Zöllner (geb. 1960) studierte Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität des Saarlandes und Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Er ist Meisterschüler von Prof. Rissa.

 

Tourette – free noise  (01. Juli 2016)  Sonderveranstaltung zur Kunst- und Museumsnacht

fatagaga – Elastic Audio, Samples / Schütz – Gitarre / Schwarzbrut – Schlagzeug / Techler – Saxophon

Eine Liveperformance von Tourette ist für alle Beteiligten eine massive körperliche Erfahrung. Das Quartett steht für eine Ästhetik, die das Gegenteil von Schönklang, Harmonie und Hörerwartungserfüllung markiert.

 

Andreas M. Wiese ZU DEN LEISEN  (09. April – 08. Mai. 2016 )

Bilder Objekte Installation

Wieses Malerei ist explizit gegenständlich. Etwaige Bedeutungsebenen sind der Projektion des Betrachters überlassen. Analog zur Malerei geben auch seine Attrappenobjekte eine Funktionalität vor und zeigen damit unsere Abhängigkeit von Erwartungen und Erfahrungen. Die Ausstellungzeigt Bilder von Menschen und Räumen, sowie Objekte und eine exklusiv für diesen Ort angefertigte Installation.

Andreas M. Wiese (Jahrgang 1966) schloss sein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler von Konrad Klapheck ab und ist seitdem in seiner Heimatstadt Wuppertal freischaffend tätig.

 

BBK  Druckwerkstatt Wuppertal – zwischen raum  (27. Nov. – 06. Dez. 2015)
Grafik

13 regionale KünstlerInnen zeigen aktuelle Arbeiten, die in verschiedenen Drucktechniken wie Radierung, Lithografie, Schablonendruck und Holzschnitt entstanden sind.

Zu sehen sind Werke von:  Sarah Doerr / Ulrike Hagemeier / Hassan Hashemi / Barbara Held / Petra Mohr / Doris Oberschachtsiek / Stephan Preuss / Boris von Reibnitz / Ulla Riedel / Ulla Schenkel / Tati Strombach-Becher / Stephan Werbeck / Teresa Wojciechowska

 

Felix Baltzer – Skulptur  (24. 10 – 22. 11. 2015)

Felix Baltzer, begibt sich seit Jahrzehnten in einen humorvollen Diskurs mit den Dingen. Er transformiert gefundene Objekte und erweitert die kollektiv festgelegte Bedeutung der Dinge des Alltags und der industriellen Produktion um eine eigene poetische Dimension. So entstehen wagemutige Skulpturen von erhabener Größe und Ästhetik.

1965 geboren in Wuppertal / 1988-1995 Kunstakademie Düsseldorf / 1990 DAAD-Stipendium Trinidad und Tobago / 1991 Markus Lüpertz-Preis / 1998 Bergischer Kunstpreis (Jury- und Publikumspreis) /

 

Mary-Noële Dupuis – Licht-Dirigat  (07.11.2015)  Sonderveranstaltung

Performance

Die Französin und Wahl-Kölnerin Mary-Noële Dupuis beschäftigt sich mit experimentell-multimedialen Ausdrucksformen. Dupuis geriet durch ihre Zeit in Frank Köllges’ Intermission-Orchester mit dem Avantgarde-Jazz in Kontakt und lehrte an der Universität Köln über die Zusammenhänge zwischen Kunst und Psychiatrie. Beim Licht-Dirigat werden Performer durch Lampen dirigiert und improvisieren eine simultane Komposition.

 

Maurycy (04.09. – 04.10.2015)

Maurycys Werke, mit ihrem wilden Duktus entstehen aus einer zutiefst kompromisslosen Haltung, seinem unbedingten Drang nach Freiheit und einem existenziellen Impuls den künstlerischen Schaffensprozess als Ventil zu nutzen.

Maurycy Lozinski wurde 1980 in Jelinia Gora / Polen geboren. Er lebt und arbeitet in Wuppertal.

 

Heinrich WeidMuseum für Auto-Kolonialisierung  (17.04. – 21.06.2015)

Installation

Mit seinem Museum für Auto-Kolonialisierung wendet sich der Künstler dem Thema Auto als Naturphänomen mit kulturellem Wert zu. Die Sammlung dieses Museums widmet sich diesem Fetisch des Menschen akribisch dokumentarisch, ironisch und darüberhinaus wissenschaftlich außerordentlich fundiert.

Geb. 1963  / 1983-86 Kunstakademie Stuttgart / 1986 Hochschule der Künste Berlin / 1986-91 Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler bei A. Hüppi / Seit 2005 Professor für Darstellen und Gestalten an der Bergischen Universität Wuppertal im Fachbereich Architektur.

 

BBK Druckwerkstatt WuppertalDie Zeit  (14.11. – 23.11.2014)
Grafikschau


13 Künstler/Innen aus der Region zeigen ihre aktuellen grafischen Arbeiten zum Thema Zeit, sowie Kalender und eine Grafikmappe.

Sarah Doerr / Ulrike Hagemeier / Barbara Held / U. Holzschneider / Petra Mohr / Doris A. Oberschachtsiek / S. Preuss / Boris von Reibnitz / Ulla Riedel / Ulla Schenkel / Tati Strombach-Becher / Stephan Werbeck / Teresa Wojciechowska

 

Eckehard LowischMission:Bahnhof  (02.10. – 02.11.2014) 
Skulptur & Zeichnung

                                                                                        

Eckehard Lowisch (geb. 1966 in Iserlohn) studierte nach einer Steinmetzlehre Industrial Design und Bildhauerei bei Prof. Eugen Busmann und Prof. Norbert Thomas an der Uni Wuppertal.

„Meine Motivation ist die Erschaffung von Skulpturen, die die Prinzipien von Ordnung und Chaos vernetzen. Die Kombination natürlicher und industrieller Prozesse – durch Material und Erscheinungsform – ergeben für mich Balanceakte zwischen Ratio und Fantasie.“

 

Bernd Sippel – On Location  (22.08. – 26.09.2014)
Modefotografie

                                                       

Seit 2009 inszeniert der Diplomingenieur Fotografie (Jahrgang 1953) Mode und Modelle an speziellen Orten (on location). Seine Themen sind Schönheit und Vergänglichkeit. Diese visuellen Geschichten zeigen spektakuläre Mode in dramatischen Situationen. Seine Bildsprache verwischt die Grenze zwischen Kunst, Mode und architektonischer Fotografie.

 

LOKstoff – Positionen aktueller Kuns (Oktober  2011 / 2012 /2013)

Kunst in den heruntergekommenen Hinterräumen und Kellern des Vohwinkeler Bahnhofs präsentierten Studierende des Fachbereichs Kunst der Wuppertaler Uni. Der morbide Charme inspirierte Sie, ihre Arbeiten in einem anderen Kontext zu zeigen um damit neue Sichtweisen zu ermöglichen, Intentionen zu verstärken und Grenzen zu überschreiten. Der große Erfolg mit mehreren Hundert Besuchern an nur einem Wochenende führte zur jährlichen Fortführung der Aktion im Rahmen der WOGA-Wuppertaler offene Galerien & Ateliers.

Zu sehen waren Arbeiten von: Marvin Alohoutadé / Mariana Burdida / Dina Cairo / Bastian Hoffmann / Sophia Hose / Sabrina Kraemer / Niklas Kuntschik / Regina Liebers / Nikolai Meierjohann / Sarah Missal / Laura Ohlendorf / Sarah Pabst / Mira Sasse / Anna Schmittgen / Joanna Stange / Canan Tercan / Ella Wenzgol / Denise Werth / Anne Weyler / Verena Senger / Momo Trommer / Ivo Kiefer / Moritz Laumert / Jill Papenfuß / Tatjana Poloczek / Tabea Utzat / Tim Sandow / Tamina Schrewe / Frederik Ellerbrock / Stephanie Goldberg.

 

Forkel-Kleinfeld-Kopka  (Oktober 2011)
Drei Künstlerinnen. Ein gemeinsames Ausdrucksmittel: Glas.

Ariane Forkel aus Hamburg zeigt massive figürliche Objekte von intensiver Farbigkeit. Sie arbeitet überwiegend in Pate-de-verre Technik.
Die oft absurd-ironischen Skulpturen und Installationen von Katharina Kleinfeld aus Kiel entstehen durch die Ansammlung ähnlicher, geometrischer oder organischer Elemente.
Sylvia Kopka aus Wuppertal kombiniert Fundstücke mit Objekten aus Glas. Verfremdet mit Glasfäden erscheinen sie wie Kokons, die ihre Zerbrechlichkeit hervorheben.

 

Justyna Weitz – Erfahrungen   (August-September 2009)
Ein Generationen-Kunstprojekt.

Die Ergebnisse des Projekts in Kooperation mit der Grundschule Corneliusstraße, dem Gymnasium Vohwinkel und dem Johanniterstift, im Auftrag der Kulturellen Jugendbildung, wurden im BüBa erstmals präsentiert. Das Kunstprojekt wurde Schlüsselerlebnis für das gegenseitige Verstehen: „Es bedeutet mehr als die Verbindung unserer Erinnerungen an Erlebnisse. Wir erfahren uns selbst in unserem Handeln und in den Wirkungen dessen, was wir tun. Wir wollen Grenzen überwinden, Gemeinsamkeiten entdecken, Empathie und Solidarität entwickeln.“